Die Wirbelsäule

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Die menschliche Wirbelsäule ist aus vielen einzelnen Teilen aufgebaut, zum Großteil aus Knochen und Bindegewebe bestehend.
Die Wirbelsäule hat viele Aufgaben. Sie trägt das Gewicht von Kopf, Hals, Rumpf und Armen und erfüllt damit eine fundamentale Stütz- und Haltefunktion. Sie macht darüber hinaus Bewegungen des Körpers in alle Richtungen möglich.

Der Wirbelbogen wird durch die so genannten Wirbelkörper gebildet. Im Wirbelbogen verläuft das Rückenmarkt, das so nach allen Seiten geschützt ist.
Zwischen den Wirbelbögen der einzelnen Abschnitte treten große Nerven heraus, die unter anderem zum Bauch, zu den Armen und Beinen ziehen.

Es wird hierdurch schon klar, wie schlimm es ist, wenn die Wirbelsäule in ihrer Funktion eingeschränkt ist.

Durch Stressbelastungen werden über unser Gehirn (Hypothalamus), Drüsensysteme und die Nebennieren Botenstoffe im Körper aktiviert, die eine unmittelbare Auswirkung auf die Muskelsysteme (Spindelzellen) haben.

Im Laufe des Tages wirken diese Botenstoffe besonders auf unsere Rückenmuskulatur, die sich so quasi selbst außer Gefecht setzt.

Die verspannten Muskeln verhindern dann, dass die Wirbel genügend Spiel haben und drücken schlimmstenfalls die Bandscheiben zusammen, die eigentlich das Gegenteil bewirken sollen.
Dann berühren sich die Wirbel und es kommt zu einem Bandscheibenvorfall.

Die Verspannungen an der Wirbelsäule können aber noch andere Folgen haben, die sich dann auf die Organversorgung auswirken können.
Denn fast alle Organe werden über die Nervensysteme der Wirbelsäule versorgt, das führt durch Unterversorgung eventuell sogar zu weiteren Erkrankungen.